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Frau Dr. Krause

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Schülerin,17 Jahre

Der P.A.R.T.Y. Tag heute hat mich wirklich beeindruckt.

P.A.R.T.Y. – wie können wir als Klinik mitmachen?

Umgesetzt werden kann das Programm an jeder Klinik, die Erfahrung mit der Versorgung Schwerverletzter hat. Der Aufwand eines P.A.R.T.Y.-Tags ist überschaubar und die Umsetzung kann schnell erfolgen.

Im Rahmen des P.A.R.T.Y.-Programms sollen zum einen die zur Behandlung eines Schwerverletzten notwendigen Versorgungsstrukturen dargestellt werden. Zum anderen (und in der Hauptsache) geht es jedoch um die eigenen Erfahrungen der in der Klinik an der Versorgung beteiligten Personen und die persönlichen Erfahrungen von Unfallopfern, die den Jugendlichen vermittelt werden sollen.

Jede Klinik braucht einen Hauptverantwortlichen (P.A.R.T.Y.-Instruktor) für das P.A.R.T.Y.-Programm. Dieser kümmert sich um den Aufbau des P.A.R.T.Y.-Programms in der Klinik sowie um die Organisation der P.A.R.T.Y-Tage. Grundsätzlich wird das Programm jedoch von allen an der Traumaversorgung beteiligten Abteilungen und dem jeweiligen Personal getragen. Es braucht deshalb motivierte Unterstützung von Unfallchirurgen, Ärzten, Krankenschwestern & -pflegern, Physiotherapeuten sowie Kollegen/innen aus dem Bereich der primär versorgenden Rettungskräfte (Rettungssanitäter, Feuerwehr, Polizei). Der Aufwand bleibt für den Einzelnen aber mit 3 x 20 Minuten pro P.A.R.T.Y.-Tag überschaubar. Neben Vorträgen über die Bedeutung verschiedener Verletzungsmuster sowie zur Prävention steht die aktive Führung durch die Klinik mit weiteren Aufklärungs- und "Hands on" Einheiten im Vordergrund.

Besonderen Eindruck hinterlässt der den Tag abschließende Erfahrungsbericht aus dem Leben eines ehemals schwerverletzten Menschen, der über seine Zeit im Krankenhaus und sein aktuelles Leben berichtet. Ziel ist es, dass die Jugendlichen als Botschafter ihr Wissen erweitern, die Folgen ihres Handelns besser abschätzen können und innerhalb ihrer Peer Group die gemachten Überlegungen weitertragen.

Wir sind interessiert – wie geht es weiter?

Die Koordination des P.A.R.T.Y. Programms im deutschsprachigen Europa erfolgt über Nationale Koordinierungsstelle P.A.R.T.Y. bei der AUC in München.

Hier bekommen Sie alle notwendigen Informationen und die Unterstützung, die Sie zum Starten benötigen. Wir laden Sie zur Teilnahme an einer Instruktoren-Schulung ein, bei der alles nötige Wissen zum Aufbau des P.A.R.T.Y.-Programms in Ihrer Klinik zur Verfügung vermittelt wird. Die Schulung ist in einen normalen P.A.R.T.Y.-Tag einbettet, so dass Sie direkt erleben, wie das Programm vor Ort abläuft.

Alle wichtigen Unterlagen sowie Informationsmaterial für Schulen erhalten Sie im Anschluss an die Schulung von der Nationalen Koordinierungsstelle.

Impressionen

Dr. Michaela Huber - Stv. Leiterin interdisziplinäre Notaufnahme UKR

Ein unaufmerksamer Augenblick und dein Leben oder das eines anderen Menschen ändert sich unwiderruflich. Um die Achtsamkeit dafür zu schulen, was ein Unfall, möglicherweise auch noch durch zu viel Alkohol verschuldet, für Auswirkungen haben kann, finde ich das P.A.R.T.Y. Programm super. Ich hoffe in Zukunft als Unfallchirurgin in der Notaufnahme immer weniger schwerverletzte junge Menschen versorgen zu müssen.